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iPhone Klingelton selbst erstellen

01Das man mittes Klingeltöne von Musikstücken erstellen kann ist kein Geheimnis. Das man diese Funktion aber nur bei den Liedern nutzen kann, die zuvor über iTunes gekauft wurden ist allerdings unpraktisch. Aber sonst wird ja kein Geld in die Kassen gespült. Um entsprechende Klingeltöne von “fremden” Titeln zu erstellen gibt es zahlreiche externe Programme, die zwar sicherlich ihren Zweck erfüllen aber teilweise Geld kosten.

Was also machen wenn man aus seinen eigenen mp3-Dateien Klingeltöne für sein iPhone erstellen möchte? Natürlich iTunes nutzen ;)
Ich bevorzuge immer die Lösung die bereits auf dem Rechner vorhandenen Programme auszuschöpfen bevor ich zusätzlichen Kram installiere, denn auch mit iTunes selbst lassen sich Klingeltöne erstellen. Der gleich folgende Vorgang ist zwar für die Mac-Version aber die einzelnen Punkte dürften auch mit der Windows-Version von iTunes in ähnliches Form funktionieren.

Um aus einer beliebigen mp3-Datei einen iPhone-Klingelton zu erstellen geht man wie folgt vor:

  1. Wähle das Lied deiner Wahl in iTunes aus.
    Du kannst jede beliebige mp3-Datei auswählen um deinen Klingelton zu erstellen.
  2. Länge des Liedes anpassen
    02Dein iPhone bzw. iTunes selber wird ein Lied nur als Klingelton erkennen, wenn dieses nicht länger als 30 Sekunden ist. Ich nutze maximal 29 Sekunden, was für einen Klingelton auch locker ausreichend ist.
    Um dein ausgewähltes Lied auf die richtige Länge zu stutzen, klicke auf “Informationen” und wähle den Punkt “Optionen” [1] aus.
    Wähle den Start- und Stopzeitpunkt [2] aus und achte auf die 30 Sekunden maximaler Länge. Es kann ein beliebiger Bereich des Liedes ausgewählt werden solange die Maximalzeit eingehalten wird.
    Bestätige deine Eingabe mit “Ok”.
  3. Kopie des Liedes erstellen
    Mit einem Rechtsklick wähle den Punkt “AAC-Version erstellen” aus und eine auf den zuvor ausgewählten Zeitbereich reduzierte Kopie deines Liedes wird erstellt.
    Bei deinem originalen Lied kannst du nun die Zeiteinstellungen wieder löschen. Schließlich willst du ja zum hören die gesamte Länge haben ;)
  4. Datei anpassen
    Gehe zu deinem Klingelton und wähle in iTunes mittels Rechtsklick “Anzeigen in Finder” aus.
    Bearbeite im Finder den Dateinamen entsprechend, dass keine Leerzeichen darin vorkommen und ändere die Dateiendung auf *.m4r
    Da die neu erstellte Datei in dem gleichen Verzeichnis zu finden ist in der auch die originale Datei liegt, verschiebe ich meinen neuen Klingelton in ein entsprechendes eigenes Verzeichnis. Das erspart mit spätere Suche und erleichtert z.B. die Sicherung deiner Klingeltöne (schließlich möchte man dieses nur ein mal machen).
  5. Datei aus der iTunes-Datenbank löschen
    Damit dein Klingelton als solcher auch in iTunes geführt wird, gehe wieder zurück nach iTunes und lösche deinen Klingelton aus der Datenbank.
    Entferne diese aber wirklich nur aus der Datenbank und nicht komplett. Sonst musst du alles noch einmal machen bzw. aus dem Papierkorb wiederherstellen und das wollen wir ja nicht.
  6. Klingelton in iTunes einfügen
    Nachdem die Datenbankzuweisung entfernt wurde, klicke doppelt auf deinen Klingelton im Finder und dieser erscheint in iTunes unter “Klingeltöne”.
  7. Synchronisieren
    Synchronisiere dein angeschlossenes iPhone und fertig ist dein neu erstellter Klingelton.

Da ich selber immer nach einer Lösung gesucht habe, Klingeltöne relativ einfach und unkompliziert zu erstellen hoffe ich, dass diese kleine Anleitung anderen Suchenden weiterhilft. Kommentare hierzu sind selbstverständlich erwünscht.

a Thing(s) that you need

Zu erledigen gibt es immer viel. Sei es im privaten Bereich, der Firma in der man angestellt ist oder diese selber leitet oder auch bei größeren Webprojekten sind diverse Dinge zu erledigen. Hierbei gilt es in erster Linie, nichts in Vergessenheit geraten zu lassen und einen genauen Überblick zu behalten.

Ich hatte im Vorfeld bereits einige Programme auf dem iPhone oder dem lokalen Rechner ausprobiert. Solche kleinen Helferlein gibt es kostenlos an jeder Ecke, aber keines dieser Tools konnte mich überzeigen. Irgendetwas fehlte immer, auch wenn iGTD schon recht gut war und die Informationen in anderen Programmen wie iMail intregieren konnte.

things_macThings for Mac/iPhone

Things von Cultured Code ist allerdings nicht kostenlos erhältlich und für $49,95 von deren Webseite zu beziehen.
Damit man nicht die Katze im Sack kauft und das Programm ausgiebig testen kann, wird eine 15-Tage-Testversion angeboten. Gerade bei Programmen, die nicht kostenlos sind finde ich solche Testversionen sehr praktisch und verkaufsfördernd. Denn ich habe theoretisch noch 14 Tage übrig die ich nicht genutzt habe.

Things hatte mich schon nach wenigen Stunden und einigen Testeinträgen überzeugt. Es ist in der Tat sehr übersichtlich aufgebaut und allein die Projektgruppierungen hatten genügend Überzeugungskraft. Wiederkehrende Ereignisse, Tagging, das einbeziehen von Personen und das Anlegen von Bereichen taten ihr übriges und sind für meine Verhältnisse optimal.
Auch um Ideen festzuhalten oder Aufgaben, die nicht sofort anfallen und auf Halde liegen … nichts geht mehr verloren. Ich komme mit Postit-Zetteln eh nicht klar ;)

things_iphoneZusammen mit Things for iPhone gestaltet sich der Informationsaustausch äußerst unkompliziert. Beides wird einfach per WLAN verbunden und schon hat man seine Listen immer auf dem gleichen Stand. Zwar kostet die App für das iPhone oder iPod-Touch auch ein paar Euro, aber zusammen hat man ein gutes Paket. Leider kann man beide Programme nicht als Bundle bekommen, aber wer die lokale Version testet kennt auch den Funktionsumfang der App, die selbstverständlich über iTunes zu beziehen ist.

Ich kann beide Programme nur empfehlen auch wenn sie nicht kostenlos sind.
Beide sind das Geld wert, auch wenn ich noch einiges an arbeit vor mir habe um alles aus anderen Listen einzutragen.

Was Things fehlt:

  • Erstellbare Abhängigkeiten mit anderen Aufgaben.
  • Die Möglichkeit, die Aufgaben z.B. als html zu exportieren
  • Datenabgleich mit anderen Thingsanwendern

Was bei Things for iPhone nicht funktioniert:

  • Das erstellen regelmäßiger, sich wiederholender Aufgaben

# Alle Grafiken sind Eigentum von Cultured Code

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