Vegemite ist konzentrierter Hefeextrakt und eine der ergiebigsten Quellen von Vitamin B. Vegemite wird in Port Melbourne, Australien von Kraft Foods hergestellt und verkauft. Vermarktungsversuche in anderen Ländern sind bisher gescheitert. In Australien sind vor allem mit Vegemite bestrichene Cracker und Sandwiches sehr beliebt.
Vegemite wird auf rein pflanzlicher Basis hergestellt, kann aber als Hefe-Erzeugnis auch Allergien auslösen. Es sieht wie Schokoladenaufstrich aus und schmeckt vergleichbar einem salzigen Suppenwürfel.
Quelle
Da ich diese Kostprobe in praktischer Tubenform von meinem in Australien lebenden Freund bekommen habe, gilt es nun in einem kleinen Personenkreis heraus zu finden, ob es jemand mag. Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen
Da ich Vegemite kenne und es während meines Urlaubs dort vor einiger Zeit probieren musste, habe ich dieses Geschmackserlebnis vor zwei Tagen erneut aufgefrischt … also wer auch immer das Vegemite mag, der kann die Tube im Anschluss der Testrunde behalten.
Die Chancen dafür stehen bislang nicht gut und es wird seinen Platz in meinem Küchenschrank wahrscheinlich behalten.
Laut Aussage einer waschechten Australierin (sie mag es natürlich), solle ich aufpassen, dass ich nicht verklagt werde. Deshalb sage ich jedem selbstverständlich vorher, dass eine Kostprobe auf eigene Gefahr hin geschieht
Allein die Gesichtsausdrücke, oder sollte man lieber Grimassen sagen, ist die Sache Wert. Den Rest der Tube bei der nächsten Party einfach zusammen mit Crackern und einem Warnschild auf den Tisch zu stellen, scheint mir ebenfalls eine gute Idee zu sein 
Zu einem späteren Partyzeitpunkt und entsprechendem Alkoholkonsum besteht sogar durchaus die Chance, dass sich das “ich mag das”-Verhältnis verändert.
Aktueller Stand
Vegemite VS Freundes- und Familienkreis 0 : 11
Bislang mochte es niemand *eg*
letztes Update: 13.03.2009 13:34
Man muss mittlerweile schon wirklich davon ausgegehen, dass beim australischen Zoll rote Warnleuchten aufblitzen, wenn mein Name oder der meines Freundes als Adressant oder Empfänger auf dem Paket stehen. Anders ist es wohl auch nicht zu erklären, dass ein normales Imprägniermittel für eine Jacke dort nicht durch kommt. Schließlich ist es ja brennbar und wegen terroristen …blahblah dürfen Sie dieses nicht verschicken; so ungefähr lautete die Äußerung dazu seitens der australischen Zollbehörde.
Aber als ich gerade zu Hause ankam, schaute mich ein zerknautschter Umschlag aus dem Briefschlitz heraus an. Hurra … Paket Nummer eins ist eingetroffen (dauert ja immer etwas). Erwähnenswert wäre noch, dass ich mich erst durch die Eingangstür kämpfen musste, da sich dahinter ein Berg von Reklamewurfsendungen aufgetürmt hatte 
Der Inhalt: eine an einer Stelle leicht eingedrückte Dose, die der Hersteller meiner Jacke entgegen einer Privatperson anscheinend problemlos verschicken kann.
Merkwürdig ist nur, dass dort nichts … kein Wörtchen … auf einen brennbaren Inhalt hinweist
Schade eigentlich, dass man dieses allem Anschein nach hier in Deutschland nicht bekommen kann. So muss es nun für ein Jackenleben ausreichen. Allein vom Preis abgesehen … der Aufwand ist echt groß dafür.
Wieder in den News entdeckt …
So manchen wird das nicht interessieren und es mit einem schulterzucken abtun, denn das ist ja nun nichts neues und jedes Jahr aufs neue tauchen solche Schlagzeilen in den Nachrichten auf. Die derzeitgen Feuer nahe Melbourne und Sydney sind für mich aber nicht so interessant oder wichtig.
Auch nicht, wenn man selbst die Auswirkungen hautnah erlebt oder züngelnde Flammen am Straßenrand gesehen hat. Was ich damals noch schlimmer fand: Die Rauchschwaden, die durch den kleinen Ort zogen in dem mein Freund mit seiner Familie wohnt; die einem das Atmen schwer machten obwohl das Feuer noch 20 Kilometer entfernt war. Unverzüglich waren alle Nachbarn draußen auf der Straße und es machte den Eindruck einer kleinen Mobilmachung. Im Nachhinein möchte ich mir nicht vorstellen was gewesen wäre, wenn das Feuer sich weiter ausgebreitet und seine Richtung beibehalten hätte.
Australier die außerhalb der küstennahen Metropolen leben mögen sich damit auskennen … als kleiner, unwissender Europäer auf Besuch steht man dem anders gegenüber. Wir haben keine Erfahrung im Umgang mit diesen Dingen.
Mein Augenmerk liegt eher also bei Adelaide und dessen Umland.
Auch wenn es noch nicht sicher ist, hab ich heute mal ein neues ETA-Visa für einen erneuten Australienbesuch beantragt. Dies ist dank Internet schnell und einfach zu bestellen und die $20AUD werde ich auch verschmerzen können, sollte es mit einem Besuch nichts werden
Beantragen kann man ein ETA-Visa (sofern man eine Kreditkarte besitzt) auf dieser Seite.
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