Diese bereits länger andauernde Partie ging nach zähen Auseinandersetzungen, die sich über eine Woche hingezogen haben, mit einem klaren Ergebnis von
0 : 1
heute zu Ende.
Ich bin von meiner Seite aus mit diesem eindeutigen Sieg wirklich äußerst zufrieden … auch wenn ich nicht gerade sagen kann, dass ich dem Ursprung des Fehlers in dieser Zeit auch nur nahe gekommen bin
Eine Komplettlöschung von allem, was auch nur entfernt mit Flash zu tun hatte und einer Neuinstallation des Adobe-Flashplugins V10 brachte den Erfolg … wieso und weshalb ist mir im Moment auch relativ eagl.
… wollt’s nur gesagt haben
Es ist immer super wenn der Standard/Lieblings-Browser nicht mehr funktioniert und auch ein Neuinstallation zu keinem besseren Resultat führt.
Gestern ist mir mein Firefox 3.0.5 unter Ubuntu zerbröselt und besitzt keine Bookmarks mehr, ruft die eingetragenen Startseiten nicht mehr auf und die Vor- und Zurückbuttons sind ebenfalls ohne Funktion.
Die Bookmarks lassen sich auch nicht wieder herstellen.
Auf jeden Fall wird die Auswahl der Sicherungsdatei, die Firefox ja anscheinend anlegt nicht angenommen.
Bislang hat auch eine Deinstallation mit anschließendem Neustart des Systems und einer darauf folgenden Neuinstallation zu keiner Besserung geführt: Die Buttons funktionieren danach noch immer nicht und neue Lesezeichen werden nicht angenommen 
Ich finde das schon etwas depremierend, da Firefox seit Jahren mein Standardbrowser ist und alle weiteren installierten Browser nur Testzwecken dienen.
Da ich ja jetzt einen lauffähigen Browser brauche fiel die Wahl der Qual auf Opera. Meiner Meinung nach kein schlechter Browser nur leider nicht so schön erweiterbar wie der Firefox. Allerdings muss ich sagen, der Seitenaufbau ist bei dem vom Gefühl her wesentlich schneller.
Mit dem Firefoxproblem werde ich mich noch einmal auseinander setzen müssen … vielleicht hat jemand ja schon mal das Problem gehabt und kann mich mit einem Tipp versorgen.
Nach einigem hin und her mit meiner Serverreparatur ala Neuinstallation will ich nun nicht sagen, dass ich die wichtigste Seite wieder online habe. Aber als Teilerfolg kann ich zumindest schon mal mein Blog ansetzen
Und es scheint zumindest jetzt den Anschein zu haben, dass sich die Geschwindigkeit deutlich verbessert hat.
Für entsprechende Rückmeldungen wäre ich dankbar.
Da die Installation von Debian zusammen mit Plesk nicht angeboten wird (was ich sehr schade finde), war ich gezwungen Plesk manuell nachzuinstallieren und entsprechend einzurichten. Ganz leise sage ich mal, dass es beim 2x funktioniert hat. Aber dennoch verlief der Konfigurationskram recht glatt ab und ich bin froh, zumindest eine Seite wieder am Start zu haben.
Die anderen Seiten insbesondere die Sport-Übergangsseite wird noch ein harter Brocken werden, da die Datenbank zu groß ist um sie per standardmäßigem phpAdmin zu übertragen. Doch auch dafür werde ich eine Lösung finden.
Frodoo ist wieder online
Nachdem sich die letzten zwei Tage nahezu alles gegen mich verschworen hatte, verlief nach einigen kleineren Problemen mit der Partitionierung die Installation von Ubuntu 8.04 unspektakulär.
Zugegeben, es sieht auf den ersten Blick etwas anders aus als mein voriges Debiansystem, aber Gnome hatte ich dort auch benutzt, so dass die restlichen Einstellungen schnell erledigt waren und ich mich an meine Nachinstallationen machen kann.
Als positiv kann ich an dieser Stelle schon einmal sagen, dass mein Scanner hier ohne rum zu mucken funktioniert. Eine Sache, die derzeit sehr wichtig für mich ist, da dieser an meinem Vista-Notebook absolut nicht laufen will.
Somit wird Ubuntu in den nächsten Tagen erst einmal getestet …
… so heißt es ja immer. Denn warum sollte man sich die Mühe und den Stress machen, ein Betriebssystem quasi in die Tonne zu kloppen wenn es vernünftig läuft?
Zugegeben, man kann durchaus mal was neues testen und ausprobieren, aber ich brauche das eigentlich nicht.
Doch wie es im Moment aussieht, aber ich mein ansonsten gut laufendes debian-System doch etwas überstrapaziert und so manche wichtige Sachen wie Firefox oder mein E-Mail-Programm spinnen trotz Neuinstallation rum.
Vielleicht wird es doch mal Zeit etwas neues zu testen. Ubuntu soll ja als Desktop-System gut laufen … so hört man wenigstens. Und vielleicht bekomme ich da ja mal mein Windows wieder als zweites System gescheit ans laufen ohne vorher eine komplette Festplatte deaktivieren zu müssen um es starten zu können.
Ich werde mich erstmal an meine Datensicherungen machen (das läuft wenigstens noch einwandfrei) und mich dann entscheiden was ich als System benutze. Erneut Debian zu installieren sollte es mit Ubuntu nicht klappen steht dann ja außer Frage
Webserver hacken ist ja ein beliebtes Hobby. Ein Blick in die Logfiles reicht aus um dieses zu erkennen.
Um diesem Treiben ein Ende zu bereiten oder es zumindest einzugrenzen ist es ratsam entsprechende Vorkehrungen zu treffen.
fail2ban zum Beispiel erfüllt diesen Zweck gut und bannt die entsprechende IP-Adresse nach X Fehlversuchen.
Unter debian istalliert man fail2ban mittels:
aptitude install fail2ban
Angabe der Konfiguration:
[DEFAULT] # “ignoreip” can be an IP address, a CIDR mask or a DNS hostignoreip = 127.0.0.1 bantime = 600maxretry = 3 # “backend” specifies the backend used to get files modification. Available# options are “gamin”, “polling” and “auto”.# yoh: For some reason Debian shipped python-gamin didn’t work as expected# This issue left ToDo, so polling is default backend for nowbackend = polling ## Destination email address used solely for the interpolations in# jail.{conf,local} configuration files.destemail = root@localhost # Default action to take: ban onlyaction = iptables[name=%(__name__)s, port=%(port)s] [ssh] enabled = trueport = sshfilter = sshdlogpath = /var/log/auth.logmaxretry = 5 [postfix] enabled = falseport = smtpfilter = postfixlogpath = /var/log/mail.logmaxretry = 5 [courierpop3] enabled = trueport = pop3filter = courierloginfailregex = courierpop3login: LOGIN FAILED.*ip=\[.*:<HOST>\]logpath = /var/log/mail.logmaxretry = 5 [courierimap] enabled = trueport = imap2filter = courierloginfailregex = imapd: LOGIN FAILED.*ip=\[.*:<HOST>\]logpath = /var/log/mail.logmaxretry = 5 [sasl] enabled = trueport = smtpfilter = saslfailregex = warning: [-._\w]+\[<HOST>\]: SASL (?:LOGIN|PLAIN|(?:CRAM|DIGEST)-MD5) authentication failedlogpath = /var/log/mail.logmaxretry = 5
Starten des Dienstes:
/etc/init.d/fail2ban restart
In dem Logfile von fail2ban unter /var/log/fail2ban.log kann man die Aktionen nachlesen. Dort wird jeweils ein entsprechender Eintrag vorgenommen. Hier als Beispiel eine Ein- und Austragung für den Mailserver:
2008-04-30 06:28:47,070 fail2ban.actions: WARNING [courierpop3] Ban <ip-adresse>
2008-04-30 06:38:47,985 fail2ban.actions: WARNING [courierpop3] Unban <ip-adresse>
Entsprechend kontrollieren kann man dieses in den IPTABLES ebenfalls mittels:
iptables -L -n
Nachdem ich meinen Server durch einen missglückten Versuch php5 zu schlucken geschrottet hatte (obwohl ich immer noch der Meinung bin, dass ich nichts installiert habe), ist zumindest mein Blog wieder online … und dieses ohne die erheblichen Verluste an Einträge wie das letzte mal (wo ich allerdings eindeutig schuld war).
Nachdem ich in den letzten Wochen sehr stark bemerkt habe, wie sehr mich Suse und Yast hassen fiel dieses System aus den Überlegungen der Neuinstallation schon von Anfang an raus. Und nachdem ich mir tagelang anhören konnte: “Benutze ein richtiges Linux und schmeiße den Plesk runter.” (dieses natürlich von verschiedenen Leuten) rennt nun Debian als System was mir natürlich auch den Vorteil eines lokal vorhandenen Kontrollsystems bietet.
Derzeit sind zwar nur ein paar Seiten wieder aus den Backups wieder da, aber der Anfang ist gemacht
… und mir hat mein Blog doch gefehlt, da es auch als Startseite eingetragen ist und so eine weiße Seite oder Fehlermeldung direkt nach dem Browserstart einem derbst auf den Keks geht.
Der Umgang mit dem Webserver ohne solch Konfigurationstools wie Plesk oder Confixx ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber man lernt definitiv den Aufbau eines solchen Servers und gleichzeitig die Handhabung der Konsole … und weiß (was sehr wichtig ist) wo in dem System sich die wichtigen Sachen befinden. Das alleinige Vertrauen auf z.B. Plesk rettet einen nicht, wenn man nicht mindestens über die Grundkenntnisse verfügt.
Denn ich denke mal, viele werden sich auf die korrekte arbeitsweise von z.B. Plesk verlassen und stehen relativ doof da, wenn genau dieses einmal seinen Dienst verweigert.
Zwei Tage war mein Server nun vollkommen platt und hat sich hartnäckig geweigert das php5 anzuerkennen, bzw. die daraus resultierenden Konflikte zu lösen. Zwar lief er einmal kurz mit einer php5-Version, aber dieses auch nur mit 5.0.4, was ja doch schon recht alt ist … der Yast-Schrott war aber trotz der Angabe einer neuen Quelle der Meinung diese Version sei hochaktuell und weigerte sich etwas neueres anzuzeigen.
Da der Server zwar überwiegend von mir alleine genutzt wird, waren die zwei Tage funkstille zwar nicht unbedingt tragisch aber es hat mich doch sehr angenervt. Da jetzt das Wochenende vor der Tür steht, mein Rücken eh noch nicht wieder fit ist und das Wetter nicht so toll werden soll … werde ich wahrscheinlich morgen einen neuen Angriff starten. Stark mit einer anderen Quelle antäuschen und es dann wohl oder übel selber entsprechend installieren müssen.
Zumindest läuft er wieder ohne nennenswerte Konflikte … zwar wieder mit php4 … aber immerhin.
Habe ich mal erwähnt, dass Linux und Konsole nicht so mein Ding ist und Suse Linux und Yast mich einfach hassen?
Ich bin ein Linux-Noob!
Diese Aussage können einige mit heftigem kopfnicken bestätigen, die meine Fragen oder Probleme aus dem IRC kennen
… aber man kann ja nicht alles wissen.
Allerdings verhält es sich bei Problemen hinsichtlich Linux generell anders als bei sonstigen Sachen, die ich gerne selber löse und einiges an Zeit investiere. Bei Linux frage ich nach fünf Minuten bereits jemanden der sich damit auskennt und bin immer dankbar, dass sich für mich Zeit genommen wird um dämliche Fragen zu beantworten.
Um diesen Mißstand zu beseitigen und der Tatsache, dass mein Standardrechner eh abgeraucht ist, habe ich mich entschlossen ein vernünftiges Linux zu installieren: “Linux Debian etch“ soll gut sein wie ich aus einer meiner Linux-Profi-Fragenbeantworten-Ecke erfahren habe. Ob es auch für mich gut ist, wird sich in der kommenden Zeit sicherlich feststellen lassen.
Bislang hat die Installation und auch das nachträgliche hinzufügen von Programmen und einigen kleinen Einstellungen gut funktioniert.
Der Spruch: “Jedes Huhn kann Debian installieren, wenn man nur genügend Körner auf die Enter-Taste legt.”, hat sich bewahrheitet
Auch meine gewohnte Tastatur kann ich wieder benutzen, nachdem diese beim starten der Installations-CD kläglich ihren Dienst versagte und ich in meinem Teilelager nach einem lauffähigem Ersatz mit konventionellem Anschluss suchen musste. So eine USB-Tastatur ist bisweilen doch komisch.
Aber es werden auf jeden Fall noch einige Tage vergehen, bis ich meinen Rechner wieder komplett so habe wie er sein soll. In dieser Zeit ist auch der Kauf einer neuen Festplatte mit eingerechnet. Die bereits merkwürdige Geräusche gemacht hat, sich jetzt allerdings verdammt ruhig verhält. Ich tippe ja auf einen defekten Kopf und versuche nun herauszufinden wie ich unter meinem neuen System Festplatten nach Fehlern checken kann *g*
Die suche nach Antworten wird mich wohl eine zeitlang immer wieder beschäftigen, aber nun … hinsichtlich eines Webservers, der ebenfalls auf Linux basiert, kann es nicht falsch sein zumindest die Grundsachen zu kennen.
Endlich war es mal wieder soweit. Nach über 2 Jahren muckte mein Rechner wieder einmal herum. Ausgestattet mit Windows XP und Linux inklusive Grub als Bootmanager stoppte der Startvorgang.
Error 25 lautete die Fehlermeldung und nichts ging mehr. Kein Zugriff mehr auf die Daten, die sich noch auf dem Rechner bzw. innerhalb der beiden Systeme befinden. Die Systeme sind ja immer eher unwichtig, da man diese relativ schnell neu machen kann, aber wenn Daten verloren gehen, sieht das schon anders aus.
Meine Lösungsidee bestand aus dem Download von Knoppix und dem Versuch damit die restlichen Datenbestände zu sichern. Ich war nicht davon ausgegangen, dass damit alles zu retten wäre, da mindestens eine Platte sich bereits komisch anhört.
Kommentare