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Apple: Eine Million Nutzer für Musik – Netzwerk Ping

Apple: Eine Million Nutzer für Musik – Netzwerk Ping

Falsche Aussage meiner Meinung nach.

Man sollte doch zwischen Nutzer und Registrierten unterscheiden. An vielen Ecken des Internets ließt man, dass viele sich Apples neuen Dienst, der mehr oder weniger keinen Nutzen bringt, nur mal angesehen haben.

Angesehen habe ich mir Ping auch … und nach fünf Minuten wieder mein dortiges Konto gelöscht. Ich brauche das nicht; ich habe keinen Nutzen davon.

Telekom-Chef sauer auf Apple

“Wir haben zehntausende Vorbestellungen für die Geräte. Ohne Lieferverzögerungen hätten wir viel mehr iPhone-Verträge abschließen können” sagte Telekom-Chef van Damme dem Focus und reagiert verärgert auf Nachfragen hinsichtlich der anhaltenden Lieferprobleme. Weder die Telekom noch Apple selbst haben bislang die Gründe für das Lieferdesaster genannt und lassen die Kunden im Dunkeln stehen.

Verärgert dürfte der Telekom-Chef wohl auch hinsichtlich etlicher Kündigungen sein, die das Unternehmen auf Grund der Lieferproblematik erreicht haben dürften.

Denn problematisch ist die Lieferzeit auch für die Kunden, die von Apples kostenlosen Bumperprogramm profitieren möchten. Dieses läuft laut Apple nur bis zum 30. September und ist nur über eine App zu bedienen. Auch wenn man ein iPhone 4 bestellt hat und dieses irgendwann mit Sicherheit bekommen wird, so kann man den Antennenrahmen nicht schon vorab anfordern.
Vielleicht ist aber auch das Antennenproblem ab dem 30. September gelöst und eine verbesserte Variante des iPhone 4 kommt auf den Markt? Unwahrscheinlich, wenn man den derzeitigen Gerüchten glauben schenken kann.

Derzeit wird immer noch eine Lieferzeit von rund neun Wochen angegeben … von einer Entspannung kann man also noch lange nicht reden.

72 Tage … Das Ende eines Dramas

Genau 72 Tage, die einem allerdings wie 8 Monate vorkamen, hat es bei der Telekom gedauert mir mein iPhone 4 zuzustellen. So lange habe ich noch nie auf ein Handy gewartet und hoffe davon in Zukunft auch verschont zu bleiben. Zwar ging es, wie bereits hier geschrieben, nicht mehr darum auf das Telefon zu warten sondern eher um den wahrlich beschissenen Support der Telekom (man möge mir den Kraftausdruck verzeihen). Es war ja nicht so, dass ich kein nutzbares Telefon hatte und auf das neue dringend angewiesen war.
Von der Telekom gelöschte Kundenbestellungen, Falsch- und verdrehte Aussagen je nach dem wen man dort gerade per Telefon oder E-Mail erreichte (wenn man denn überhaupt jemanden telefonisch erreichen konnte), Abspeisungen mit Standardantworten etc. Diese Liste ließe sich noch fortführen.

Hinsichtlich des Supports muss ich für den Bereich Twitter-Support alá Telekom_hilft dennoch eine Lanze brechen. Die Kontakte waren immer freundlich und bemüht einem zu helfen. Das die dortigen Mitarbeiter bedingt durch die Lieferprobleme kaum eine andere Aussage treffen konnten außer den Kunden zu sagen, dass die Lieferungen verschickt werden sobald diese eintreffen … gut, nachdem man das fünf mal gelesen hat, stumpfte es ab.
Der Twittersupport der Telekom ist dennoch hilfreich. Ansonsten würde mein iPhone 4 wahrscheinlich noch immer nicht funktionieren. Zumindest könnte ich damit nicht telefonieren, was ja doch zu den wichtigen Eigenschaften eines Handys gehört. Per Hotline war gestern in der Mittagszeit niemand zu erreichen und etliche Male wurde ich aus der Leitung geworfen oder es wurde abgenommen und sofort wieder aufgelegt. Über einen kurzen Kontakt mit Telekom_hilft und einer E-Mail wurde meine neue SIM-Karte innerhalb 20 Minuten freigeschaltet. Dafür kann ich auch ohne zu zögern Danke sagen.

Hinsichtlich meiner bereits eingereichten Kündigung und meinem persönlichem Zeitlimit bis zum 1. September schrammte die Telekom mit den veröffentlichten Versendungszeiträumen bereits stark an der Grenze entlang, so dass ich nicht mehr damit gerechnet hatte mein vor gefühlten Ewigkeiten bestelltes iPhone 4 noch in diesem Jahr in den Händen zu halten. Ich hätte mich quasi selber beflunkern müssen wenn die Lieferung nach dem 1. September erfolgt wäre.

Nun hat die Warterei ein Ende. Ich habe endlich genügend Speicherplatz auf meinem Telefon und es ist gefühlte 5x schneller.

Als Fazit kann ich zwar sagen: “Es lohnt sich.” Zumindest wenn man zuvor das iPhone 3G hatte *g*

Zur Telekom kann ich sagen:

  • Der Support per Twitter ist gut, nett und freundlich, den Umständen entsprechend schnell und wirklich bemüht einem bei seinen Problemen zu helfen.
  • Der Support per E-Mail dauert zu lange und man bekommt eher nicht die Antworten die man erwartet. Niemand hat Lust bei einem Problem eine Woche zu warten bis eine Antwort eintrudelt, die unter Umständen auch nichts mit dem zu tun hat was man wissen möchte.
  • Der Support per Telefon ist mehr oder weniger total unnütz. Gerade dort geht man davon aus, dass einem schnell geholfen wird. Aber man kann schon froh sein, wenn man nach dem fünften Rauswurf jemanden erreicht, die nicht sofort wieder auflegt. Mir ist das innerhalb der 72 Tage drei Mal passiert. Bei gleicher Fragestellung bzw. dem gleichen Problem bekommt man bei drei Supportmitarbeitern auch drei verschiedene Antworten.

Somit hat dieses Thema nun auch sein Ende erreicht.

Auweia

Ein neuer Tag mit neuen Chancen & Überraschungen! Nehmen wir sie an und nutzen die Chancen. Wir wünschen einen erfolgreichen Tag! :-)

@Telekom_hilft Eine Überraschung wäre die Lieferung meines Telefons.
Überrascht mich!

@frodoo_bloggt Auweia! Ihre Bestellung des iPhone4 ist schon sehr lange her! Zeigt der Lieferstatus immer noch den 30.8.2010 an?

@Telekom_hilft Soweit ich weiß schon. Heute habe nicht nachgesehen.

@frodoo_bloggt Aber dann ist es doch gut. Sonst noch bis zum 30.8. gedulden. Ab dann sollte sich der Lieferstatus des iPhone4 ändern. :)

Allein bei dem “Auweia” konnte ich mir ein ungläubiges schmunzeln nicht verkneifen. Mal ehrlich, wenn die schon nicht wissen wie beschissen ihre Lieferzeiten sind, wer sollte es denen dann sagen? Ich weiß auch nicht, ob man es tatsächlich als “gut” bezeichnen kann, wenn ein Kunde 70 Tage auf seine Bestellung warten muss.

Überrascht wurde ich allerdings dennoch.
So unglaublich es klingt: Mein Lieferstatus hat sich tatsächlich noch in diesem Jahr geändert und laut DHL ist mein vor ewigen Zeiten bestelltes Telefon nun endlich auf dem Weg zu mir. Es sollte morgen oder Samstag eintreffen … wir werden sehen ;) Ich werde es erst glauben wenn ich das Telefon in der Hand halte.

Die Telekom hat es also doch geschafft, mein iPhone 4 vor erreichen meines Kündigungsstarts an mich zu versenden. Ob man dieses als positive Leistung verbuchen kann steht auf einem anderen Blatt. Es macht das ganze hin und her mit Falschaussagen, gelöschten Kundenbestellungen, ominösen Lieferwegen und Lieferzeiten definitiv nicht wett.

Defends the iPhone

Foto: otterbox.com

Heute ist die neue Schutzhülle für mein (leider noch immer nicht ausgeliefertes) iPhone 4 angekommen. Der Versand bei Otterbox verlief problemlos und schnell. Otterbox bietet drei Serien von Schutzhüllen für das iPhone 4 an. Von einer einfachen Hülle der Impact-Serie über etwas mehr Schutz der Commuter-Serie zum Vollschutz der Defender-Serie, deren Vorgänger passend für das iPhone 3G/3GS seit langem mein iPhone während der Arbeitszeit schützt.
Auch bei der aktuellen Version besteht die Hülle selbst aus drei Teilen und umfasst das Gerät komplett. Das zweiteilige Innengehäuse schützt das Display wieder mit einer schützenden Kunststoffschicht, wurde aber in sofern abgeändert, dass nun keine Membranen verarbeitet wurden. Diese haben bei der 3G/3GS-Version Mikrofon, Lautsprecher vor Staub geschützt aber auch einiges an Lautstärke eingedämmt. Da ich bestimmt nicht der einzige war, der diese Membranen entfernt hat wurde darauf nun gänzlich verzichtet.

Foto: otterbox.com

Insgesamt macht die Hülle der Defenderserie zusammengesetzt wieder einen sehr guten Eindruck und trägt nicht mehr so dick auf. Die äußere Silikonhülle ist etwas kniffeliger anzubringen und kostet im Vergleich zum Vorgänger wesentlich mehr Zeit bis sie richtig sitzt. Das mag auch daran liegen, dass diese Gummiumhüllung wesentlich dünner ausfällt und ein umsichtiges aufziehen angebracht ist. Zudem ist äußere Hülle hosentaschenfreundlicher geworden, was bei vielen gummi/silikon-artigen Hüllen ein Problem darstellt. Sämtliche Bedienelemente des iPhone sind zugänglich und sehr vorteilhaft ist jetzt der vergrößerte Zugang zur Datenbuchse. Somit sind auch andere Ladegräte abgesehen vom original Ladestecker einsetzbar ohne das Gerät aus der Hülle nehmen zu müssen. Das war bei mir immer ein Problem, da ich im Auto ein anderes Ladekabel benutze.
Die Kameralinse wird nicht mehr von einer zusätzlichen Kunstoffschicht geschützt und dürfte ein Sammelpunkt für Staub und Dreck werden. Das war zuvor aber auch der Fall; zwar nicht direkt auf der Linse, dafür aber in dem kunststoffbeschichteten Kameraloch. Insgesamt ist die Schutzhülle etwas offener als sein Vorgänger, dafür aber griffiger und vom Gefühl her leichter. Der Kunststoffrahmen ist dünner und nicht mehr so stabil, sollte aber dennoch für guten Schutz seines iPhone 4 sorgen.

Foto: otterbox.com

Das passende Gegenstück zur Hülle ist der Hosenclip aus festem, stabilem Kunststoff. Die in alle Richtungen einstellbare Gürtelklammer mit ausreichendem Druck lässt sich feststellen um das Gehäuse auch als iPhone-Ständer einzusetzen. Sein iPhone kann man entweder mit geschützter Vorderseite in dem Träger unterbringen oder direkt sichtbar.
An diesem Teil des Sets hat Otterbox tatsächlich einiges geändert. Denn jetzt ist dieser Halter auch brauchbar und beherbergt die eigentliche Schutzhülle fest und sicher. Beim Vorgänger ist der Clip direkt in den Müll gewandert ;) Zwar war die Klammer auch fest und stabil, aber es bestand keine Möglichkeit das iPhone samt Umhüllung vor dem herausfallen zu sichern.

Während einer handfesten Arbeitszeit oder Outdooraktivitäten ist diese Hülle auf jeden Fall brauchbar und sorgt für guten Schutz. Außerhalb dieser Tätigkeiten sollte eine einfachere Art des Schutzes ausreichen, da die Otterbox nach wie vor das Telefon nicht unwesentlich vergrößert.

Mein endgültiges Fazit kann ich allerdings erst nachreichen, wenn die Telekom es doch noch schafft, mir mein Telefon zu liefern ;) Die Passgenauigkeit kann ich ohne iPhone 4 leider nicht testen.
Empfehlen kann ich die Otterbox für das iPhone 3G/3GS auf jeden Fall … der Rest folgt.

Nachtrag 22.08.2010
Ich habe die Passgenauigkeit nun mit dem Telefons eines Freundes getestet und kann daran nichts beanstanden.

Fotos: otterbox.com

Die Zeit verrinnt

57 Tage sind seit meiner ersten (gelöschten) Bestellung eines iPhone 4 bei der Telekom vergangen. Verdammt viel Zeit. Mit anderen Worten: die längste Wartezeit auf ein Handy seit ich diese Dinger in Benutzung habe. Wer daran schuld ist, ist mir mittlerweile egal. Ob es die Telekom ist, an Apple liegt, oder an beiden gleichzeitig … egal.

Neuigkeiten gibt es seitens der Telekom nicht. Per Twitter an Telekom_hilft braucht man keine Fragen diesbezüglich mehr stellen. Was anderes als die übliche Standardantwort bekommt man eh nicht zu hören. Nicht, dass ich den Service per Twitter nicht gut finde. Nur iPhone-Fragen braucht man dort nicht stellen. Für alles andere mag er funktionieren.

Laut meinem Bestellstatus ist mein bestelltes iPhone immer noch “in Bearbeitung“.

Damit verbleiben der Telekom noch flockige 20 Tage mir mein Telefon zu liefern. Danach greift die bereits eingereichte Kündigung und ich werde wohl auch mal darüber nachdenken müssen, was ich mit meinem Festnetz- und Internetanschluss unternehme.  Vielleicht bekomme ich ja bei einem anderen Unternehmen einen schnelleren Internetanschluss, den gibt es von der Telekom ja auch nicht.

Ich bin nur ein kleiner Endkunde und somit ist der nächste Gesprächspartner der Schuldige wenn etwas nicht funktioniert. Im diesem Fall ist das seit 57 Tagen die Telekom. Teilerlass der Grundgebühr, Gutschein … alles Perlen für die Eingeborenen; sieht toll aus aber bringt nicht viel. Aber als Endkunde kann ich schließlich auch meine Vertragspartner wählen und wenn die Telekom mich nicht als Kunden haben möchte. Ja nun, da gibt es auch andere Unternehmen die quasi noch Kunden aufnehmen möchten.

Die Zeit läuft … und nicht zum Vorteil der Telekom.
(vielleicht ließt das ja noch einer von denen)

iPhone 4-Launch: In Neuseeland verpatzt, in Südkorea verschoben

Die Negativkritik an Apple scheint beim iPhone 4 nicht abzureißen.

Aber ist es ja auch kein Wunder, wenn man die zusätzlichen Länderstarts hinsichtlich der eh schon arg begrenzten Anzahl lieferbarer Geräte berücksichtigt.

Wie war das noch? “Wir sind nicht perfekt.” ;)

Deutlicher kann man es kaum betiteln. Was hier nur anders als bei der Situation in Deutschland ist: dieses mal ist es nicht die Telekom, die die Schelte einfängt sondern Vodafone.

iPhone 4-Launch, Teil 2: In Neuseeland verpatzt, in Südkorea verschoben

Die Lieferzeit und SIMlock – iPhone 4

Während die Lieferzeiten in England für die dort ohne SIMlock vertriebenen iPhone 4 um die drei Wochen liegen, sind für die andere Variante mit SIMlock z.B. vertrieben durch die Telekom mittlerweile bis zu neun Wochen und länger einzurechnen. Dienste wie z.B. Borderlinx melden mittlerweile, dass sie kaum noch in der Lage wären dem Ansturm gerecht zu werden.
Aber auch die Lieferzeit für Telefone aus England dürften sich über kurz oder lang entsprechend erhöhen, da Apple mit der Produktion und Zulieferung ebenfalls nicht nachkommt und den Ansturm eindeutig unterschätzt hat.

Über die Zulieferung von Geräten für die Telekom kann weiterhin nur spekuliert werden, da die Telekom selbst mit keinen Angaben rausrückt, wann Geräte eintreffen und noch entscheidender, wann diese bei den schon lange wartenden Kunden eintreffen. Das mag unter anderem daran liegen, dass die Verteilungswege für einen solchen Ansturm nicht ausgelegt scheinen. Laut Gerüchteküche werden Lieferungen Gebietsweise ausgegeben und anhand drei verschiedener Versendungslisten abgefertigt. Daher resultieren wohl auch die Meldungen, dass Kunden der Telekom berichten, dass andere vor ihnen beliefert wurden. Ein Kunde, der in Hamburg bestellt hat bekommt seines daher trotzdem eher als der andere Kunde in Osnabrück, obwohl dieser mit seiner Bestellung zwei Wochen eher war. Er muss so lange warten, bis eine entsprechende Lieferung für sein Gebiet eintrifft.
Zudem kommt noch hinzu, dass die Zulieferpakete unterschiedliche Anzahlen der beiden Varianten 16GB/32GB beinhalten und es bereits vor Wochen geheißen hatte, für die 32GB-Variante müsse man eventuell etwas mehr Zeit einplanen. Ein ändern seiner laufenden Bestellung von 32GB auf 16GB dürfte aber zu keiner schnelleren Lieferung führen.

Mittlerweile dürfte es ernster werden, so das die Telekom immer stärker in Zugzwang gerät. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht nachlesen kann, dass zu recht aufgebrachte Kunden verlauten lassen, sich ein freies Telefon zu besorgen nun gleichsam den Anbieter wechseln. Andere Mobilfunkanbieter mag dieses freuen; der Telekom scheinen die Hände gebunden zu sein. Denn freiwillig verzichtet keine Firma auf Kunden.

… man mag mich berichtigen; wie gesagt: Gerüchteküche

Das iPhone 4 in 17 weiteren Ländern

Ab Freitag wird Apples iPhone 4 in weiteren 17 Ländern verfügbar sein.

Schweiz, Österreich, Belgien, Niederlande, Australien, Kanada, Dänemark, Finnland, Hong Kong, Irland, Italien, Luxemburg, Norwegen, Neuseeland, Singapur, Spanien und Schweden dürfen sich also in das derzeitige Lieferzeitchaos einreihen.

Da Apple bereits jetzt schon nicht in der Lage ist, die bisherigen Länder entsprechend zu beliefern, könnte sich die Warteschlange der Kunden noch verlängern. Allein in Deutschland warten etliche Kunden seit Wochen auf das iPhone 4.
Selten hat man so ein Desaster gesehen und weder Apple noch der “leider” lokale Exklusivanbieter Telekom können den Nachfragen Herr werden.

iP4 ;)

Foto: DPA

Er schaut doch etwas verbissen aus.
Kein Wunder, so steht es derzeit nicht richtig gut um Steve Jobs und das im Todesgriff umklammerte iPhone 4 mit seinen Empfangsproblemen, Displayfehlern und scheinbar endlosen LIeferzeiten.
Wenn man sich die zahlreichen Berichte im Internet durchließt, dann ist es irgendwie wie der Kampf Gut gegen Böse, Schwarz gegen Weiß, Windows gegen Linux und beide zusammen gegen Mac. In diesem Fall ist es ganz klar die Richtung: “Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.” Apple ist ein Hype. Um kein anderes Produkt eines anderen Herstellers wird ein solcher Wirbel vollzogen. Sei es nur das neue iPhone, das iPad, ein MacBook oder iMac. Appleprodukte sind gefragt und die Anhänger warten sehnsüchtig auf die heißbegehrte Vorstellung oder campieren Tage/Stunden vor einem Applestore um ja der erste zu sein, der in den Laden darf wenn der erste Verkaufstag endlich da ist. Kein anderer Hersteller kann so etwas von seinen Kunden oder Produkten behaupten. Zwar glänzt Apple nicht mit publikumsfreudlichen Management aber hinsichtlich der auftretenden Probleme des iPhone 4 lässt Apple seine Fans alias Kunden doch sehr im Regen stehen.
Man kann aus einem eindeutigen Hardwarefehler kein Softwareproblem machen, welches sich einfach mit einem Update ausbügeln lässt. So gerne Steve Jobs dieses auch sehen mag. Apple kann froh sein, mit einer so großen Fanbase ausgestattet zu sein, die auch mal etwas durchgehen lässt. Schließlich ist es ein Apple ;) Dennoch scheint selbst die Meinung eingefleischter Fans langsam zu kippen und sie ringen sich wenigstens dazu die Brille in Form des Apple-Logos abzusetzen und die Sache freier zu betrachten. Steve Jobs hat dazu schon einmal den Anfang gemacht, in dem er auf der kürzlich durchgeführten Pressekonferenz zugab, dass auch Apple nicht perfekt sei.
Hmm, Apple und nicht perfekt. Gut, dass mag in vielerlei Hinsicht zutreffen und als Apple-Fanboy sieht man über Kleinigkeiten ja hinweg. Aber im eigentlichen Sinn ist das iPhone 4 nun mal ein Telefon und das telefonieren sollte der Hauptbestandteil eines solchen Gerätes sein. Es kann einfach keine gute Reklame mehr werden, wenn gerade diese Funktion nicht korrekt funktioniert. Ob die Nutzer es dann auch noch schön finden, bei einem “Designer”-Mobiltelefon einen Gummirahmen umzuspannen damit sie alle Funktionen nutzen können? Sehr unwahrscheinlich wenn ich nach meiner eigenen Meinung gehe.

Man kann sein iPhone 4, auf welches man derzeit 9 Wochen oder länger warten muss, allerdings auch wieder zurück geben und bekommt sein Geld wieder. Klar ;) Man gibt das Gerät auch wieder ab, nachdem man wochenlang darauf gewartet, sich im Falle von t-mobile wahrscheinlich nicht nur einmal mit der Hotline herum geschlagen hat auch einfach so wieder ab.
Ich habe meines noch nicht, aber ich werde es wohl nicht wieder zurück schicken … Gummirahmen hin oder her.

Derzeit kommen täglich Berichte, Meinungen ect. in zahlreichen Foren, Blogs, Webseiten und Portalen hinzu, so dass die Angelegenheit noch nicht vom Tisch ist. Man kann also nur abwarten wie sich Apple weiterhin mit der angespannten Situation zurecht findet. Eine kostenlose Bumper-Hülle ist nur ein schwacher Trotz für ein solch teures Telefon.

… wie immer: meine Meinung ^^

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