Kurz vor dem Start

Flugkarte
Flugkarte

„Es macht sich noch keine Panik breit.“

Noch zwei Tage bis zum Abflug, der Großteil  ist schon im Koffer verstaut. Und dennoch befindet sich mein Nervösitätslevel auf einer Skala von 1 bis 10 ungefähr bei einer stabilen 3.
Allerdings kann ich auch jetzt schon vorhersagen, dass sich dieses grundlegend ändern wird wenn der Zeitpunkt des abhebens auf die erste lange Etappe Richtung Pudong/China bevorsteht.

Bis dahin sind noch etliche Kleinigkeiten zu erledigen. Unter anderem jede Menge Freunde besuchen die anscheinend der Meinung sind, ich würde nicht mehr wieder zurück kommen. Verständlich, wenn man bedenkt, dass am 21. Dezember die Welt untergeht 😉 Sollte es tatsächlich dazu kommen … bitte erst so gegen 11 Uhr Melbournezeit. Ich hätte dann noch Zeit für einen richtigen Kaffee und könnte sagen: „Ich war noch mal in Australien und habe etwas gutes gehabt.“

Interessant und spannend wird die Reise auf jeden Fall. Das spannende wird schon vor dem Flug der Online-Check-In sein. Bei meiner letzten Reise hatte ich zumindest etwas in Form von Tickets in der Hand. Heute wird solches online abgeschlossen und bis auf eine Bestätigungs-E-Mail besitzt man nichts (siehe meine 3 auf der Skala). Sobald ich diese Prozedur meiner beiden Fluggesellschaften hinter mir habe, dürfte der Wert auf eine 1,5 sinken und bis zum Boarding der Etappe nach China anhalten. Ich hoffe ja immer noch darauf, dass ich mich online bis zu meinem Ziel durchbuchen kann. Das hat bei meinem letzten Flug nach Down Under sehr gut funktioniert. Wenn all das so verläuft werde ich bei 2-3 bleiben und auf eine 6 hochschnellen bei der Landung in Melbourne und dem Weg durch die Immigration und Zollkontrolle.

Wenn ich an die ganzen Probleme beim versenden von Paketen mit dem australischen Zoll denke … nein, ich komme bestimmt nicht reibungslos durch den Zoll 🙂
Sehr korrekte Zollbedienstete werden meinen Namen auf irgendeinem Monitor lesen (rot-fett aufblinkend) und von einem sehr freundlichen Mann oder Frau werde ich beim Zoll die netten Worte: „Customs Check. Follow me, please.“ hören. Dem steht natürlich nichts im Wege.
Sollte ich tatsächlich die gewünschten Autoersatzteile für meinen Freund mitnehmen, werde ich zur Sicherheit selbstständig den berühmten roten Ausgang wählen. Man darf ja Sachen bis zu einem bestimmten Wert mitbringen, aber ob da Ersatzteile von einer Anzahl X auch so ohne weiteres durchgehen ist eine andere Sache. Das Wort Handel ist bei uns nicht das erste Mal gefallen.

Fotos gibt es dann hier.
A special thanks to Marci.

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