Parrot Minikit +

Parrot Minikit +

Wie so manch anderer bin ich ständig in wechselnden Fahrzeugen unterwegs und eine fest eingebaute Freisprechanlage zum telefonieren während der Fahrt ist in den seltesten Fällen, wenn überhaupt vorhanden. Die Lösung mit einem Headset im Auto zu telefonieren ist zwar bei mir gegeben, doch gibt es auch andere Lösungen um dieses zu lösen.

Mobile Freisprechanlagen die kurzerhand von Fahrzeug zu Fahrzeug eingesetzt werden können  war das Ziel meiner Suche. Mittlerweile gibt es zahlreiche Hersteller solcher Geräte, so dass man schon auf die Meinungen anderer angewiesen ist um eine Entscheidung herbei zu führen.
Ich habe mich für das Parrot Minikit + entschieden.

Foto: parrot.com/de/

Das Handling des kleinen relativ flachen Gerätes ist unspektakulär und übersichtlich.

Nach dem ersten vollständigen aufladen des Akkus und dem einschalteten des Gerätes wird es mit dem gewünschten Handy (iPhone 4 in meinem Fall) gekoppelt. Für das erste Handy, welches mit dem Minikit verbunden wird, besteht die Möglichkeit das Adressbuch zu übertragen damit die Sprachwahl und die Ansage ankommender Anrufe funktioniert.
Nach der Auswahl „Telefonbuch“ und dem Punkt „Kontakte übertragen“ per Drehknopf hatte ich auf eine entsprechende Bestätigung auf dem Handy gewartet. Trotz deren fehlen wurden alle Kontakte übernommen und das Minikit ließt die Namen zur Auswahl vor. Sicherlich würde ein kleines Display zur Namensfindung praktisch sein, geht aber auch so. Das Auswählen eines Kontaktes per Sprachbefehl verhält sich wie so ziemlich jede Spracherkennung. Manchmal (überwiegend) funktioniert es … manchmal auch nicht 😉
Auch die Rufannahme- oder Ablehnung per Sprachsteuerung verhält sich ebenso.

Die Anbringung im Fahrzeug kann mittels mitgelieferten Gummiband inklusive Haltefächer erfolgen (was in dem hauptsächlich genutzten Fahrzeug angebracht ist) oder per rückseitiger Klammer direkt an der Sonnenblende.
Nach dem anbringen an der Sonnenblende fällt das Gerät in der ersten Zeit noch etwas auf, aber das gibt sich nach ein paar Tagen. Es stört aber nicht das Sichtfeld des Fahrers und die Bedienung wie auch Mikrofon und Lautsprecher befinden sich an einer guten Entfernung.

Die Sprachqualität der Verbindung ist gut, auch wenn der Lautsprecher nicht dafür ausgelegt ist, Gespräche mit 180km/h auf der Autobahn einwandfrei zu übertragen. Aber bei der Geschwindigkeit sollte man selbst mit einer Freisprechanlage nicht telefonieren 😉
Bei gemäßigtem Tempo und Störgeräuschen ist die Verständigung auf beiden Seiten gut zu verstehen.

Durch den eingebauten Schwingungssensor erwacht das Gerät augenblicklich aus dem aus dem Ruhezustand sobald die Tür des Fahrzeugs geöffnet wird. Bei eingeschaltetem Bluetooth erfolgte die Verbindungsherstellung zwischen Gerät und Handy innerhalb von Sekunden. Somit braucht das Minikit auch nicht jedes mal ausgeschaltet zu werden (was sich bei längerer Abwesenheit aber dennoch auf den Akkustand niederschlagen dürfte; dieses konnte ich bislang nicht testen).

Mitgeliefert werden:

  • Parrot Minikit +
  • Mini-USB-Ladekabel
  • Autoladegerät für den Zigarettenanzünder
  • Halteband
  • Kurzanleitung

Die mitgelieferte Kurzanleitung entspricht ihrem Namen: sie ist wirklich kurz.

Nachtrag vom 1. Juli 2012:

Die Akkulaufzeit kann sich wirklich sehen lassen und lag bei guten vier Wochen.

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