Jawbone Prime

Frodoo   28. Juli 2010   5 Kommentare zu Jawbone Prime

Beim Autofahren, Radfahren … die Situationen können unterschiedlich sein, in denen man das Mobiltelefon selbst nicht am Ohr oder in der Hand halten sollte. Gerade bei aktiver Teilnahme am Straßenverkehr kann dieses auch schnell ein teures Vergnügen werden. Aus diesem Grunde ist ein Bluetooth Headset ein durchaus vorteilhaftes Zusatzgerät, auch wenn man einmal die Hände nicht frei hat oder nicht ständig das Telefon selbst halten möchte.

Foto: Apple

Da mein voriges Headset leider seinen Dienst eingestellt hat, musste eindeutig ein neues her. Allein beim Autofahren hat es mich nahezu immer begleitet. Ãœber einen Kurzstopp des Herstellers Plantronics, konnte das Headset allerdings nicht mit einer guten Gesprächsqualität angeben und befand sich nur wenige Tage in meinem Besitz. Die Gesprächsteilnehmer beklagten sich sämtlich über eine zu leise Verbindung und dadurch geht der Nutzen eines Headsets doch sehr weit hinunter. Schließlich hat niemand Lust lauter als normal zu sprechen bzw. lauter als wenn er sein Telefon in der Hand halten würde.

Foto: Jawbone

Nach einigem Suchen in den weiten des Internets und Tipps von Freunden fiel mein Augenmerk auf das Jawbone Prime. Allerdings schreckt einen der Preis anfangs ab (obwohl sich mein voriges in der gleichen Preislage befand). 80-100€ sind ein stolzer Preis für so ein kleines Gerät.
Nach einigen Tests komme ich aber zu dem Schluss:

Das Jawbone Prime ist im Gegensatz zum Applegerät leicht grösser und trägt etwas mehr auf, kommt allerdings mit mehreren Ohrringen daher, die für einen besseren und sicheren Sitz sorgen. Die Sprachqualität ist bei beiden Geräten gut, dass Jawbone ist allerdings einen Tick besser. Laut Aussage von Freunden und Familienmitgliedern ist es nicht zu unterschieden, ob man sein Telefon am Ohr oder das Jawbone mehr oder weniger im Ohr hat.
Die Kopplung mit einem iPhone 3G klappt reibungslos. Allerdings scheint es bei mehreren Geräten doch etwas hakelig zu sein. Das muss noch etwas ausgetestet werden (wird dann später ergänzt/berichtigt).
Ebenso muss die angebliche spitzenmäßige Geräuschfilterung noch im Arbeitsumfeld ausgiebig getestet werden.

5 thoughts on “Jawbone Prime

  1. Frodoo Post author

    Ja, auch nach der Zeit bin ich noch sehr zufrieden mit dem Gerät. Da es nicht gerade kostengünstig ist muss ich tatsächlich sagen, die Investition hast sich gelohnt.
    Da das Headset per USB und entsprechendem Netzteil geladen wird, spricht nichts gegen ein Aufladen per Adapter im Auto.

  2. Nino

    Hi Frodoo!

    Erstmal danke für deinen Bericht!
    Wollte mal fragen, ob du jetzt mach einigen Monaten, immer noch zufrieden mit dem Jawbone bist!?

    Da ich das Headset hauptsächlich im Auto nutzen möchte und es nicht immer rein und raus „schleppen“ möchte, frage ich mich, ob es wohl eine Möglichkeit gibt, es per Zigarettenanzünderkabel zu laden.

    Baldige Antwort wäre prima! 🙂

  3. Frodoo

    Nach einigen Testtelefonaten unter realen Arbeitsbedingungen kann ich tatsächlich sagen, dass der Filter wirklich ausgezeichnet ist. Fahrgeräusche und Arbeitslärm werden auf ein Grundrauschen im Hintergrund dezimiert. Die Ausgabe hat sich gelohnt … ich hoffe nur, es hält länger als mein altes.

  4. Frodoo Post author

    Also bis jetzt befinde ich das Headset wirklich als sehr gut. Der Preis schreckt etwas ab, doch man bekommt dafür auch etwas vernünftiges.

    Das koppeln mit mehreren Geräten gleichzeitig wie z.B. Handy und MacBook klappt ebenfalls gut. Das habe ich gestern Abend noch einmal in Ruhe ausprobiert.

    Das einzige was etwas hakelig ist, ist die Lautstärke direkt am Gerät einzustellen. Bei meinen zwei Versuchen habe ich gleichzeitig immer das Gespräch beendet 😉

  5. Herr Klein

    Danke für den Eindruck. 🙂
    Ich habe ja das Jawbone Icon im Auge, wenn ich mal wieder den ein oder anderen Euro übrig habe…

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