Schöne Urlaubszeit

… das kann wahrscheinlich mein Chef und der Rest der Belegschaft unserer Firma gerade behaupten.

Denn die sind komplett in Urlaub und haben mich mit all dem Scheiß alleine gelassen. Ich finde so etwas ja immer lustig und freue mich jedes Jahr auf diese Zeit. Nichts ist schöner …

  • Als sich mit Kunden rumzuärgern, die natürlich keinerlei Verständnis dafür aufbringen, dass man alleine nun mal nicht an drei Stellen gleichzeitig sein kann.
  • Wie die letzten arbeiten vor der Eröffnung eines Ladenlokals vorzunehmen, obwohl man selber mit dem gesamten Umbau des Geschäfts zuvor nichts, aber auch überhaupt nichts zu tun hatte. Mein Kenntnisstand hörte mit der Adresse auf.
  • Die Seniorcheffin die Terminsachen auch nicht mehr so richtig hinbekommt bzw. die Zusammenhänge nicht so recht umsetzen kann
  • Der Lehrling (in diesem Fall zwar auch Leidtragender der Situation) arbeiten verpatzt und kostbare Zeit verplempert.

Ich bin schon am überlegen, ob ich nächstes Jahr einfach krank bin (wird wohl nicht der Fall sein, aber im Moment finde ich die Idee gut). Denn ich habe bereits nach einer Woche die Nase voll und hoffe wirklich, dass die kommende Woche ruhiger wird.

Nachdem ich gestern noch bin acht Uhr Abends in einem Geschäft gearbeitet habe welches heute eröffnet wird und geschagene vier Stunden zusammen mit der Technikhotline, einem Monteur der Telefon- und Netzwerkanlage und einer leicht nervösen Architektin versucht habe ein simples „electronic Cash“-Gerät zum funktionieren zu überreden, bin ich zumindest im Moment tatsächlich im Wochenende angekommen. Noch ist das Telefon still und auch bei meinem kleinen Bummel durch die Innenstadt schien dort alles glatt zu laufen. Die restlichen noch anfallenden Arbeiten können nun warten bis unsere Urlaubszeit vorbei ist und der Chef bzw. mein Kollege wieder einsatzbereit ist.
Ich habe von dem Laden auf jeden Fall genug und nächste Woche auch anderes zu tun: die Sachen abzuarbeiten, die ich in dieser Woche verschieben musste bzw. terminlich nicht so perfekt gelaufen sind und Nacharbeiten erfordern.

Als Tipp an dieser Stelle:
Wer ein electronicCash-Gerät, welches auf LAN konfiguriert wurde mit einer Fritz-Box betreiben möchte, kann sich gleich ein Netzwerk-Switch neben den Router stellen. Denn es scheint bei der Fritz-Box unmöglich zu sein, ein solches Gerät direkt zu betreiben. Auch wenn das Switch die Daten nur verteilt, weigert sich die Box hartnäckig das Gerät ohne Zusatzhardware auch nur zu erkennen; geschweige denn per DHCP eine Adresse zu vergeben, noch eine manuelle Eingabe der IP-Adressdaten zu akzeptieren.
Von der Sache her, war die Bastelei eine umstrittene Zuständigkeit. Denn mit dem gesamten Telefon- und Netzwerkaufbau war unsere Firma nicht beauftragt. Wir waren aber greifbar und man kann den Kunden, der davon nun absolut kein Ahnung hat auch nicht einfach so im Regen stehen lassen. Es macht sich bei einer Eröffnung schließlich auch nicht gut, wenn man den zahlenden Kunden erklären muss, dass sie nicht mit Karte bezahlen können.

btw wäre das alles zeitlich viel besser gelaufen, wenn der Trottel von dem Kassensystem nicht die falschen Anschlußleitungen an das Gerät gesteckt hätte. Aber vielleicht hatte der auch keine Ahnung von dem Ding und war zu blöde sich die Konfiguration anzusehen. Aber nun … erst einmal kommt da ein Haken an die Sache.

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2 thoughts on “Schöne Urlaubszeit”

  1. Ja, unmengen und ohne Ende 😉

    4 Tage muss ich noch mit der Seniorchefin aushalten (wenn ich mir nicht die Kugel gebe vorher), dann ist mein Chef wieder da. Drei Kreuze werde ich machen wenn die leidigen 2 Wochen endlich rum sind. Wenn diese Woche zumindest ruhiger verläuft als die letzte bin ich schon mal zufrieden.

    Da ich mein Tagewerk schon geschafft habe, werde ich gleich auch gut schlafen können 😀