Endlich war es mal wieder soweit. Nach über 2 Jahren muckte mein Rechner wieder einmal herum. Ausgestattet mit Windows XP und Linux inklusive Grub als Bootmanager stoppte der Startvorgang.
Error 25 lautete die Fehlermeldung und nichts ging mehr. Kein Zugriff mehr auf die Daten, die sich noch auf dem Rechner bzw. innerhalb der beiden Systeme befinden. Die Systeme sind ja immer eher unwichtig, da man diese relativ schnell neu machen kann, aber wenn Daten verloren gehen, sieht das schon anders aus.
Meine Lösungsidee bestand aus dem Download von Knoppix und dem Versuch damit die restlichen Datenbestände zu sichern. Ich war nicht davon ausgegangen, dass damit alles zu retten wäre, da mindestens eine Platte sich bereits komisch anhört.

Es wird aufgeteilt in diejenigen, die
- reloaden und wissen, was sie tun (3%)
- reloaden und keine Ahnung haben was gemeint ist (83,9%)
- reloaden und die Ahnung haben was gemeint, es ihnen aber egal ist (13%)
- die doch überlegen und sich nicht mehr trauen (0,1%)
und dieses in jeglicher auftretender Form. Sei es Real-Spam mit nervenden Werbeflyern, die meinen Briefkasten zum Altpapiercontainer umfunktionieren oder die Tageszeitung so dick und schwer machen wie eine gebundene Ausgabe von Harry Potter.
Sinnloses gespamme auf Boards oder in Chats …
Aber das hier übertraf heute alles andere

dann kommt so etwas dabei raus

Dazu ist noch anzumerken, dass es ratsam ist sich gerade als Neuling zunächst mit den jeweiligen Gepflogenheiten vertraut zu machen. Aber was soll’s: einer weniger.
Nach 2 Wochen als alleiniger Herrscher über unser Imperium ist der dunkle Lord der Sith der Chef mit seiner Streitmacht Kind und Kegel wieder im Todesstern in der Firma angekommen.
Zum pompösen Empfang erwarteten ihn seine Truppen Arbeiter um ihm entsprechend zu huldigen wie gewohnt auf die Arbeitszuteilungen zu warten.
… man merkt doch kaum, dass ich am Wochenende Star Wars gesehen habe, oder?
Naja, nach 2 Wochen ist er auf jeden Fall wieder da und mein Arbeitsleben wird sich wieder auf dem Normallevel einpegeln. Sogar der Lehrling war heute noch einmal vorbeigekommen, hat sich in seine Arbeitsmontur gestürtzt … und das, obwohl er eigentlich Urlaub hat;)
Also ich schreibe mir immer auf, wann ich meine freie Zeit genießen kann. Denn dieser Abschnitt muss geplant werden. Die Firmennummer darf auf dem Handy nicht mehr ankommen, zu Hause muss sie wenn möglich gleich auf den Anrufbeantworter laufen und das Auto wird eine Straße weiter geparkt: Ich bin nicht da!!!
Fast eine Stunde durfte ich im Büro sitzen und ihn auf den neusten Stand bringen, was wir in seiner Abwesenheit alles gemacht haben, was zu bestellen ist und welche Arbeiten noch erledigen sind. Erst danach ging der Arbeitstrott in die neue Woche.
Zum Glück war es für einen Montag doch verhältnismäßig gute Arbeit.
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