elena

Frodoo   30. Juli 2007   Keine Kommentare zu elena

Es könnte auch ein schöner Frauenname sein … blondes, langes Haar … doch beim näheren Betrachten wird man schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.

Der so harmlos klingende Name ist wieder ein Teil der

„Big Brother is watching you“-Szenerie

und dürfte nicht nur bei mir auf deutliches Missfallen stoßen.
Die zentrale Speicherung von Einkommensdaten von über 34 Millionen Beschäftigten, die bis zu vier Jahre rückwirkend eingesehen werden können muss einen beängstigen. Denn der Arbeitgeber soll jeden Monat unabhängig von Verdachtsmomenten den elektronischen Einkommensnachweis abschicken um so eine genauere Kontrolle der Bürger zu erlangen. Aber so wird es nicht in das schemenhafte Licht des Bundeswirtschaftsministeriums gerückt. Es soll dem Kampf gegen Schwarzarbeit, Steuerbetrug und natürlich, wie sollte es auch anders sein in der heutigen Zeit, der Terrorismusbekämpfung dienen.

Bei solchen Vorschlägen, die einzig allein der absoluten Kontrolle der Bürger dienen kann ich es kaum verhindern an George Orwell zu denken. Denn auch wenn immer andere Gründe augenscheinlich in das Blickfeld gerückt werden, so gehen wir immer weiter in diese Richtung … der totalen Ãœberwachung.

Da hilft es einem noch nicht einmal, offen zu sagen

  • ich bin ehrlich
  • arbeite für meine paar Kröten nur bei meinem Arbeitgeber
  • kenne keine Terroristen oder heiße deren Aktionen gut

Zum anderen ist es auch irgendwie traurig mit anzusehen, wie die überwiegende Anzahl der Bürger sich einfach so mit solchen Dingen abfindet. Frei nach dem Motto „Nicken und weitergehen“. Fragt mal Freunde und Bekannte was sie davon halten.

Mögliche Antworten wären:
„Ach, das wollen die machen?“
„Betrifft mich ja irgendwie nicht so richtig. Ich bin ja ehrlich.“
„Kann man eh nichts gegen machen.“

Ich bin dagegen!

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