keine lust

Mittwoch morgen … auch wenn es an einem Montag passender wäre wegen dem zurückliegenden Wochenende … so passt eigentlich jeder Arbeitstag dafür. Denn an jedem Arbeitstag meldet sich der hinterhältige Wecker, der erst leise mal antestet (testet ob ihn jemand gehört hat) um dann so verflucht laut losschlägt, dass ich jedes mal denke „Die von der anderen Straßenseite müssten auch davon aufwachen.“
Das ist natürlich nicht der Fall. Und da immer etwas Luft drin ist, bekommt das verdammte Ding erst einmal einen auf den Deckel. Klar, man ist dann schon mal wach gewesen … aber sofort wieder am weiterschlafen. Augen zu, umdrehen … fertig. Schlimm ist es nur, wenn man dieses Ritual mit „Weckel klingelt > draufhauen“ automatisch macht.
Verschlafen durch Wecker ausschalten ist durchaus kein Problem und ist bereits schon einmal vorgekommen … auch wenn sich das blöd anhört. Dann stellt man ihn halt woanders hin, dass andere Bewegungen zu gleichen Ziel führen – noch etwas weiter schlafen zu können.

Heute war es wieder so ein Tag, wo ich überhaupt nicht aufstehen wollte. Die Arbeit gestern war anstrengend und der Abend war dadurch auch schon relativ kurz gewesen, aber ich war durchaus noch der Meinung gewesen: Ich kann noch Schlaf gebrauchen.

Ganze 3x hat er was auf den Deckel bekommen und dadurch eine halbe Stunde mehr Schlaf. Die gesamte Kraft, die ich hatte zu dem Zeitpunkt musste ich dann einsetzen um endlich richtig aufzustehen. Auch wenn es eine gute Sache war, so bringt es einem im Nachhinein nicht viel. Eher weniger, denn die eingeplante Zeit zum Kaffee trinken und dem langsam wach werden ist ganz klar viel kürzer. Und diese Zeit ist immens wichtig um sich erfolgreich in den neuen Arbeitstag zu stürzen.

Und nun ist es Zeit … die Zeit zum langsam wach werden und Kaffee trinken liegt hinter mir. Mit Gänsehaut kann ich den Ruf der Arbeit vernehmen … gruselig.

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